Suchen

Ich habe ein kleines Nilpferd. Es ist aus Glas. Aber ich kann es im Moment nicht finden. Es ist nicht auf meinem Schreibtisch. Es ist nicht im Regal. Ich habe mit Juliet telefoniert. Sie hat gesagt, ich soll es suchen.

Suchen bedeutet, sich bemühen, jemanden, etwas Verlorenes, oder etwas Verstecktes zu finden. Kinder spielen gerne verstecken und suchen sich dann gegenseitig.

Also wenn ich in der Früh meine Brille suche, ja, dann weiß ich einfach nicht mehr, wo ich sie hingegeben hab.

Am Meer suchen wir gerne Muscheln. Und in den Muscheln suchen manche nach Perlen.

Das ist lustig, Juliet. Suchen und gesucht werden, finden und gefunden.

Erwachsene suchen eigentlich immer irgendwas.

Das stimmt.

Meistens sind es Schlüsseln. Wir suchen aber auch gerne Dinge, die wir in Taschen verstecken, und die wir dann schnell brauchen. Unsere Brieftasche, Taschentücher oder Kugelschreiber.

Und wenn man etwas nicht finden, dann kann man sich dann schon ärgern, wenn man etwas sucht, und sucht, und sucht.

Mein Papa hat einmal gesagt, “wer suchet der findet, und wer findet, sucht weiter.”

Hund

Wuff. Wuff. Wuff.

Das ist mein Hund Balu.

Wuff. Wuff.

Er ist ein kleiner Hund, aber er ist ein guter Wachhund. Immer wenn draußen wer vorbeigeht bei der Tür, dann hört er das, und er muss bellen. Ich weiß auch nicht, ob er bellen muss, oder melden will.

Wuff.

Er meldet auf jeden Fall, dass draußen wer vorbeigeht. Mhm. Das war schon immer so. Menschen haben sich Hunde gehalten, damit sie beschützt werden. Aber Hunde sind auch sehr nette Begleiter. Sie haben viel Freude, wenn sie gemeinsam mit den Menschen sind. Und die Menschen haben viel Freude, wenn sie gemeinsam mit den Hunden sind.

Man sagt oft, “das ist mein Hund”. Und wenn der Hund reden könnte, würde er vielleicht sagen, “das ist mein Herrchen”, oder “mein Frauchen”. Ein Hund kann aber schon reden. Man muss nur schauen, wie er seine Ohren hält, ob er seinen Schwanz hält, ob er vielleicht wedelt. Wie er mit seiner Nase schnuppert, ob er lustig dahin hüpft, oder ob er schleicht, und dann, oder ob’s ihm vielleicht die Haare aufstellt, weil er einen anderen Hund trifft, den er gar nicht mag. Oder, ob er den Schwanz oben hat und wedelt, wenn er einen anderen Hund hat, den er trifft, dann sagt er, “du ich mag dich”.

Wuff.

Wie merkt man’s denn bei dir, wenn du jemanden magst?

Kuh

Muh.

Weißt du, wer so spricht?

Muh.

Genau. Das ist ein Rind. Oder eine Kuh. Aber wo ist da jetzt der Unterschied zwischen Rind und Kuh. Und was hat das mit Milch zu tun? Ich habe mit Juliet telefoniert. Sie kennt sich da aus.

Kühe sind bekanntlich die Weibchen. Also die Frauen bei den Rindern.

Aha!

Sobald eine Kuh ein Kalb zur Welt gebracht hat, gibt die Kuh Milch.

Ach ja. Und das Kalb ist ja das Kind von einer Kuh. Deswegen braucht also die Kuh Milch.

Wenn man die Milch einer Kuh verkauft, so nennt man die Kuh Milchkuh.

Ah, ja.

Eine Milchkuh wird zweimal pro Tag gemolken und gibt den Bauern 15 bis 50 Liter Milch am Tag.

Mhm. Das sind also 15 Milchpackerl bis 50 Milchpackerl sogar pro Tag. Ja, das ist schon eine ganze Menge.

Die Milch kommt aus dem Euter der Kuh. Der Bauer sammelt die Milch seiner Kühe und wartet bis der Milchwagen die Milch zwei mal pro Woche abholt. Dann wird die Milch abgefüllt und wir können sie im Supermarkt kaufen.